DAAD-Netzwerkkonferenz 2024 in Bonn

Wieder in Präsenz

Am 27. und 28. Juni 2024 fand zum ersten Mal nach einer mehrjährigen, pandemiebedingten Pause wieder die DAAD-Netzwerkkonferenz im Wissenschaftszentrum in Bonn in Präsenz statt. Die Veranstaltung richtete sich an Vertreterinnen und Vertreter deutscher staatlicher oder staatlich anerkannter gemeinnütziger Hochschulen und Forschungsreinrichtungen.

Für Lateinamerika-Interessierte bot die Netzwerkkonferenz eine einzigartige Gelegenheit zu einem direkten Gespräch mit Leiterinnen und Leitern der entsprechenden Informationszentren bzw. Außenstellen des DAAD. Dr. Irma de Melo-Reiners nahm als Geschäftsführerin des Bayerischen Hochschulzentrums für Lateinamerika teil.

Folgende bayerische Hochschulen waren durch eine Repräsentantin bzw. einen Repräsentanten vertreten:

  • Hochschule Hof
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • OTH Amberg-Weiden
  • OTH Regensburg
  • Technische Hochschule Deggendorf
  • Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
  • Technische Universität Nürnberg (UTN)
  • Universität Bamberg
  • Universität Erlangen-Nürnberg
  • Universität Regensburg

Die neu konzipierte DAAD-Netzwerkkonferenz wartete mit einem spannenden Programm in drei verschiedenen Formaten auf: Ländergespräche und Regionalwissen, 1:1-Gespräche mit Themen- und Länderexpertinnen und -experten des DAAD sowie offene Länder- und Thementische, an denen Beratung ohne vorherige Terminvereinbarung möglich war.

Wie gewohnt gab es im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung neben umfassenden Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten mit Expertinnen und Experten der DAAD-Außenstellen und -Informationszentren sowie der DAAD-Zentrale auch informative und interessante Sessions. Einige der Highlights waren die Keynote "Transforming Education with AI", eine Analyse zu "Vier Jahre nach dem Brexit: Hochschulen und Forschung in UK" sowie eine Podiumsdiskussion zu "Internationale Wissenschaftskooperation unter komplexen Rahmenbedingungen". Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Geschehnisse war auch der Erfahrungsaustausch zum "Umgang mit Anfeindungen auf dem Campus" von besonderer Brisanz.

Neu war, dass sich die Teilnehmenden auch untereinander vernetzen und inhaltlich austauschen konnten, um neue Kooperationen zu initiieren und bestehende Partnerschaften zu stärken. Somit erwies sich die Netzwerkkonferenz erneut als bedeutendes Forum für den Austausch und die Vernetzung in der internationalen Hochschulzusammenarbeit.

Frau de Melo am Stand